Gefrierender Regen führte am Morgen und Vormittag des 23. Januar 2026 in einigen Teilen Nordrhein-Westfalens und Niedersachsens zu Glatteis und damit zu Verkehrsbehinderungen und war Ursache für viele Unfälle.
Auslöser war feuchtwarme Luft, die aus Südwesten gegen die in den vergangenen Tagen von Osten nach Deutschland geführte Kaltluft strömte.

An den Ausläufern des Tiefdruckgebietes „KIrstin I“ entstand an der aufgleitenden Warmluft ein schwaches Niederschlagsgebiet, das in der Nacht von Frankreich und den Benelux-Staaten her in den Westen und Nordwesten Deutschlands zog und bis zum Morgen etwa eine Linie Emden – Göttingen erreicht hatte.

Der Niederschlag fiel in der aufgleitenden Warmluft vielfach in flüssiger Form, traf aber im Bodenniveau auf Luft, die noch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt aufwies, in 2 m als auch in 5 cm über Grund.


Die automatisiert abgeleiteten Wetterzustände zeigten an der Vordergrenze des Niederschlagsgebietes meist gefrierenden Regen oder Sprühregen an.

Der Deutsche Wetterdienst warnte in den entsprechenden Gebieten für den Vormittag vor dem Glatteis.

(Quelle: Deutscher Wetterdienst)
Auch in der Nacht zum 24.01.2026 ist in der Region erneut mit Glatteis zu rechnen, wie die Auswertungen des ICON-D2-Modells zeigen, und auch die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes geben erste Hinweise darauf.

(Quelle: MeteoIQ GmbH)

(Quelle: Deutscher Wetterdienst)
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